Wenn Konzerte zu Legenden werden: Johnny Cash im San Quentin 1969

Johnny Cash- At San Quentin (1969).jpg

Johnny Cash live im San Quentin Staatsgefängnis

Heute auf den Tag genau vor 48 Jahren, also am 24. Februar 1969 (da ging ich noch nicht mal zur Schule), nahm eines meiner musikalischen Vorbilder, Johnny Cash, sein legendäres Album „At San Quentin“ auf. Die Platte hielt sich damals 20 Wochen lang auf Platz 1 der Billboard Country Album Charts und ist eines der bemerkenswertesten Aufnahmen von Johnny Cash ever.

Das liegt vor allem an dem Publikum, das zu diesem Konzert „geladen“ war: Es handelte sich um die Gefangenen des San Quentin Staatsgefängnisses, wo Cash bereits zum vierten Mal spielen durfte. Und das sehr zur Freude der Inhaftierten, der ihn für echt und authentisch hielten. Cash hielt ebenfalls große Stück auf sein Auditorium: Strafgefangene seien das beste Publikum der Welt.

Mit von der Partie war auch seine wundervolle Frau, June Carter, so wie die Carter Family und die Statier Brothers. Während des fast 60 Minuten dauernden Konzerts spielte Cash zum ersten Mal seinen Klassiker „A Boy named Sue“, aber auch ein Stück, das er am Nachmittag des Konzerts geschrieben hatte. Sein Titel: San Quentin, das die anwesenden Zuhörer immer wieder mit allergrößtem Jubel quittierten. Das hatte unter anderem mit Zeilen wie San Quentin, may you rot and burn in hell und Do you think I’ll be different when you’re through zu tun.

Im Jahr 2000 wurde das Album digital auf CD wiederöffentlicht. Darauf zu hören sind alle originalen Songs von Johnny Cash, aber auch neun neue Stücke sind darauf.

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