Jetzt mache ich schon so lange Musik, und doch habe ich mich in all den Jahren nicht an das Aufnehmen meiner Musik herangewagt. Und das, obwohl ich immer von einem eigenen Tonstudio im Keller meiner Wohnung oder meines Hauses geträumt habe. Aber für so ein richtiges Tonstudio mit allem Schnipp und Schnapp darf man schon viele große Scheine locker machen, und daran scheiterte es – bisher.

Denn in Zeiten analoger und digitaler Aufnahmeketten und bezahlbarem Aufnahmeequipment wurde aus dem Traum vom eigenen Tonstudio recht einfach Realität. Das Ganze nennt sich dann Homerecording, was lediglich eine Handvoll guter Zutaten erfordert – von den richtigen Aufnahmebedingungen mal ganz abgesehen. Damit habe ich mein ganz persönliches, auf meine individuellen Ansprüche abgestimmtes Setup gefunden, das wie folgt aussieht:

Aufnahmemikro für kleines Geld: Rode NT1-A

rode-nt1-a-samt-spinne-und-popschutzGute und empfehlenswerte Aufnahmemikros gibt es ziemlich viele, und dabei fällt immer wieder ein Name: Rode NT1-A. Keine Ahnung, wie Rode es schafft, für unter 200 Euro ein Gesangsmikro samt Spinne, Ploppschutz und XLR-Kabel anzubieten, das sogar professionelle Sänger empfehlen.

Ich weiß nur, dass ich mich noch am ersten Tag in dieses Ding verliebt habe und es meine Stimme sehr natürlich und sehr warm abbildet. Ich habe meine sieben Coversongs allesamt mit dem NT1-A aufgenommen – ich finde, die Investition hat sich auf jeden Fall gelohnt.

Mittlerweile habe ich das Rode-Mikro mithilfe eines Rode Gelenkmikroarms an meinem Schreibtisch befestigt. Damit habe ich das Mikrofon stets griffbereit, ohne dass ein sperriger Mikroständer im Weg herumsteht.

Akustikmikro für Gitarre und mehr: Rode M5-MP

Rode M5-MP und Focusrite Scarlett 2i4Bisher habe ich – aus purer Faulheit und Ignoranz – angenommen, dass sich Gesang und Gitarre prima gleichzeitig aufnehmen lassen. Dass dem nicht so ist, davon musste mich mein „Tonmann“ Alex nicht lange überzeugen.

Da ich künftig das Rohmaterial – sprich: Gesang und Gitarre separat aufgenommen – an Alex weiterleiten möchte, damit er etwas „Schönes“ daraus mixt und mastert, habe ich mir zwei dieser tollen Rode M5-MP geholt. Diese Kleinmembran-Kondensatormikrofone sind sehr gut für die Aufnahme von Gitarren geeignet, weswegen ich sie auch gekauft habe.

Damit ich sie nicht jedes Mal auf zwei separate Mikroständer schrauben muss, die dann nur im Weg herumstehen, habe ich mir für diesen Zweck eine sogenannte Ergänzungsschiene besorgt,  auf denen die zwei Mikros ihren Platz finden. Dieses Schienen-Mikro-Konstrukt befindet sich seit gestern auf einem sehr stabilen Tischständer – und fertig ist das wahrscheinlich kompakteste Gitarren-Stereofonie-Aufnahmeset der Welt – na ja, zumindest meiner Welt.

Audioschnittstelle für unverfälschte Aufnahmen: Focusrite Scarlett 2i4

Mac-Audioschnittstelle Focusrite Scarlett 2i4Als ich Alex von meinem Behringer Mischpult erzählt habe, verdrehte er nur ganz leicht die Augen – und ich wusste, dass ich für bestmögliche Aufnahmeergebnisse diesen Teil meines Equipments schleunigst austauschen sollte. Also folgte ich seiner Empfehlung und holte mir das Focusrite Scarlett 2i4.

Diese Audioschnittstelle wird via USB-Kabel mit meinem MacBook Pro verbunden, und schon stehen zwei ultra-cleane, rauschfreie XLR- resp. Klinkeanschlüsse zur Verfügung. Daran lässt sich dann wahlweise das Rode NT1-A für den Gesang oder die zwei Rode M5-MP für die Gitarrenaufnahme anschließen. Gleichzeitig geht leider nicht, aber das sollte ich ja auch tunlichst vermeiden, wie ich gelernt habe.

Geschlossener Kopfhörer mit hifidelischen Eigenschaften: Marshall Monitor OverEar

Bis dato dachte ich ja, dass mein Sony-Kopfhörer für die Aufnahme und Wiedergabe meiner Musik völlig ausreichend ist. Bis ich vom Marshall Monitor erfahren und sehr schnäppchenjäger-mäßig erworben habe. Ich habe es nicht bereut.

Semiprofessionelle Software fürs Mischen und mehr: Logic Pro X von Apple

Zugegeben, für das Aufnehmen und „Mastern“ meiner Musik habe ich bis dato GarageBand von Apple eingesetzt. Aber auch an dieser Stelle belehrte mich Alex eines Besseren, und so werde ich eines Tages auf Logic Pro X von Apple umsteigen – zumindest für die Aufnahme von Gitarre und Gesang. Für alles andere nehme ich lieber die Alex’schen Dienste in Anspruch. Sicher ist sicher!

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