Ja, ihr habt es bestimmt mitbekommen, dass ich auf Tollwood 2018 spielen und singen wollteund sie mich leider nicht dazu eingeladen haben.

So stellte und stellt sich mir die Frage: Wo kann ich denn als „aufstrebender Musiker“ sonst noch spielen außer auf den großen Festivals, deren Beliebtheitsskala recht hoch ist. Nun, hierfür bieten sich diverse Optionen an, von denen ich schon diverse ausprobiert habe.

Wohnzimmerkonzerte: Musizieren mit und für Freude und Bekannte

Wohnzimmerkonzerte haben ein ganz spezielles Flair. Man trifft sich zuhause oder bei Freunden, um für sie zu singen und zu spielen. Das ist vor allem für Musiker mit großem Lampenfieber oder wenig Bühnenerfahrung eine schöne Option, da es sich in vertrauter Runde entspannter singen und spielen lässt als vor unbekanntem Publikum. Und wenn die Stimmung dann besonders gut und ausgelassen ist, kann man das ein oder andere Stück auch gemeinsam intonieren. Die Songtexte können dann zB mithilfe eines Videobeamers an die Wand projiziert werden. Eine coole Sache.

Open Stage-Auftritte: 15 Minuten „Ruhm“

Die Open Stage-Szene in und um München wächst und gedeiht seit Jahren (dazu werde ich am kommenden Mittwoch einen eigenen Beitrag verfassen). Das ist eine sehr schöne und einfache Gelegenheit, sein Repertoire einer kleinen, aber meist sehr interessierten Zuhörerschaft zu präsentieren. Die Regeln sind meist dieselben: Man bekommt 15 bis 20 Minuten bzw. drei Lieder Zeit auf der Bühne geschenkt. Das ist zwar nicht sehr üppig, aber für einen schönen Auftritt allemal ausreichend. Wichtig dabei ist, dass man sich vorher gut warm gesungen und gespielt hat. Denn eine Viertel Stunde ist ganz schön schnell rum.

Kleine und große Kneipen: Unbekanntes Terrain mit und ohne Gage

Einer meiner Cousins hatte mit seiner Band schon diverse Auftritte im Kennedy’s und Kilians, und die zahlen sogar eine halbwegs vernünftige Gage. Beiden Kneipen ist eines gemein: Viele Leute gehen dorthin, um zu feiern und zu trinken, und nicht unbedingt um Musik zu hören. Daher sollte das eigene Repertoire auf jeden Fall zum Ort des Geschehens passen, und man sollte nicht zu viel Aufmerksamkeit erwarten. Je weniger man sich von solch einem Gig erhofft, desto besser fühlt es sich an.

Natürlich kann man auch die kleineren Kneipen und Lokale abklappern, die hin und wieder Live-Musiker spielen und singen lassen. Allerdings sollten man dort nicht von einer Bezahlung ausgehen. Und auch dort erwarten die Leute nicht unbedingt, Live-Musik präsentiert zu bekommen.

 

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s