Open Stage im Pelkovenschlössl

#28DoB: Die Open Stage-/Mic-Szene von München – eine Übersicht

Meine erste Open Stage-Teilname liegt schon eine ganze Weile zurück. Für den, der nichts mit dem Begriff anzufangen weiß: Es handelt sich dabei um eine offene Bühne, die jeder und jede für sich beanspruchen darf, und das entweder nach oder ohne vorheriger Anmeldung.

Die Regeln sind meist identisch: Jede/r Künstler/in bekommt ca. 15 Minuten bzw. drei Lieder Zeit, um seine/ihre Performance abzuliefern. Gage gibt es keine, aber dafür ein sehr dankbares und wohl lauschendes Publikum, das meist keinen Eintritt zahlt.

Für den ein oder anderen Interessierten habe ich die folgende Liste zusammengetragen:

Der Internationale Songwriter-Abend bei Heppel & Ettlich hat schon fast Kultstatus und findet an jedem ersten und dritten Montag Abend ab 20:00 Uhr statt. Falls man spielen und singen will, sollte man schon früher da sein, da die Plätze sehr begehrt sind.

Titus Waldenfels veranstaltet einmal im Monat, und das an einem Montag, im Stragula (Westend) eine Open-Mic-Session. Die nächste Runde findet am 19. Februar statt. Wenn ihr mitmachen wollt, schreibt ihr Titus eine E-Mail oder ruft ihn an (0172-9477191).

Im Arts ’n‘ Boards findet an jedem zweiten Dienstag des Monats eine Open-Mic-Session statt. Die nächste Session ist am 13. Februar, für die man sich wie immer per E-Mail vorher anmelden sollte. Beginn: 19:30 Uhr, Ende 22:30. Tipp: Die Performance ist nicht rein auf Musik beschränkt.

Jeden ersten und dritten Dienstag des Monats kann man in der Gaststätte zum Dülfer seine Musik vortragen. Einlass ist um 20:30 Uhr, und hier gilt: First come, first serve! Sein eigenes Instrument muss man nicht umbedingt dabei haben, da Gitarre und Klavier zur Verfügung stehen.

Entstanden aus dem Stadtteilprojekt „Munich Central“ der Münchner Kammerspiele, bietet das „Import Export“ einmal pro Monat ambitionierten Künstlern und Künstlerinnen eine Bühne. Einlass ist 19:30 Uhr, Beginn um 20:00. Ausnahmsweise kostet der Eintritt, aber nur 5 Euro, zudem werden die Einnahmen einer guten Sache gespendet. Bevorzugt werden MusikerInnen mit eigenen Songs, Anmeldung per E-Mail an Anna Lu. Nächstes Event: 21. Februar.

Das Pelkovenschlössl im Herzen von Moosach veranstaltet einmal im Monat (dritter oder vierter Donnerstag) einen Open Stage-Abend im allerbesten Sinne. Dort bekommen KünstlerInnen sämtlicher Couleur ihre Auftrittsmöglichkeit, die ich schon zweimal genutzt habe und demnächst wieder dort singen und spielen darf. Nächste Session: 22. Februar. Anmeldung per E-Mail, Einlass 19:30, Beginn 20:00.

Jeden Freitag von 21:00 bis 23:30 findet im Cords Club im Herzen von München eine Open Stage-Session statt. Musiker und Stand-up-Comedians bekommen dort gleichermaßen eine Auftrittsgelegenheit. Voranmeldungen laufen per E-Mail.

Im Bagels & Muffins findet an jedem ersten und dritten Freitag ab 18 Uhr ein Open-Mic-Event statt. Voranmeldung gibt es keine, einfach vorbei kommen und musizieren ist hier die Devise.

Im Clubcafé Wildwuchs findet auf der „Offenen Musikbühne“ jeden zweiten und vierten Freitag im Monat eine Open-Mic-Session statt. Komplett unverstärkt treffen sich dort vor allem akustisch veranlagte Musikerinnen und Musiker. Anmeldung ist nicht nötig, los geht’s um 20:00 Uhr.

Kennt ihr noch andere Open-Stage-Events? Dann nur her damit.

#28DaysofBlogging

#28DoB: Von Wohnzimmerkonzerten und anderen Auftritten

Ja, ihr habt es bestimmt mitbekommen, dass ich auf Tollwood 2018 spielen und singen wollteund sie mich leider nicht dazu eingeladen haben.

So stellte und stellt sich mir die Frage: Wo kann ich denn als „aufstrebender Musiker“ sonst noch spielen außer auf den großen Festivals, deren Beliebtheitsskala recht hoch ist. Nun, hierfür bieten sich diverse Optionen an, von denen ich schon diverse ausprobiert habe.

Wohnzimmerkonzerte: Musizieren mit und für Freude und Bekannte

Wohnzimmerkonzerte haben ein ganz spezielles Flair. Man trifft sich zuhause oder bei Freunden, um für sie zu singen und zu spielen. Das ist vor allem für Musiker mit großem Lampenfieber oder wenig Bühnenerfahrung eine schöne Option, da es sich in vertrauter Runde entspannter singen und spielen lässt als vor unbekanntem Publikum. Und wenn die Stimmung dann besonders gut und ausgelassen ist, kann man das ein oder andere Stück auch gemeinsam intonieren. Die Songtexte können dann zB mithilfe eines Videobeamers an die Wand projiziert werden. Eine coole Sache.

Open Stage-Auftritte: 15 Minuten „Ruhm“

Die Open Stage-Szene in und um München wächst und gedeiht seit Jahren (dazu werde ich am kommenden Mittwoch einen eigenen Beitrag verfassen). Das ist eine sehr schöne und einfache Gelegenheit, sein Repertoire einer kleinen, aber meist sehr interessierten Zuhörerschaft zu präsentieren. Die Regeln sind meist dieselben: Man bekommt 15 bis 20 Minuten bzw. drei Lieder Zeit auf der Bühne geschenkt. Das ist zwar nicht sehr üppig, aber für einen schönen Auftritt allemal ausreichend. Wichtig dabei ist, dass man sich vorher gut warm gesungen und gespielt hat. Denn eine Viertel Stunde ist ganz schön schnell rum.

Kleine und große Kneipen: Unbekanntes Terrain mit und ohne Gage

Einer meiner Cousins hatte mit seiner Band schon diverse Auftritte im Kennedy’s und Kilians, und die zahlen sogar eine halbwegs vernünftige Gage. Beiden Kneipen ist eines gemein: Viele Leute gehen dorthin, um zu feiern und zu trinken, und nicht unbedingt um Musik zu hören. Daher sollte das eigene Repertoire auf jeden Fall zum Ort des Geschehens passen, und man sollte nicht zu viel Aufmerksamkeit erwarten. Je weniger man sich von solch einem Gig erhofft, desto besser fühlt es sich an.

Natürlich kann man auch die kleineren Kneipen und Lokale abklappern, die hin und wieder Live-Musiker spielen und singen lassen. Allerdings sollten man dort nicht von einer Bezahlung ausgehen. Und auch dort erwarten die Leute nicht unbedingt, Live-Musik präsentiert zu bekommen.

 

tollwood-festival

#28DoB: Meine Tollwood-Bewerbung – ein Lehrstück in drei Akten

Tag 3 der #28DaysofBlogging wollte ich eigentlich überschreiben mit „Warten auf die Zusage für Tollwood 2018“. Tja, daraus wird leider nix, da die Warterei ein schnelles Ende gefunden hat. Um es kurz zu machen: Ich werde dort im Sommer leider nicht spielen! Aber: Ich habe eine ganze Menge daraus gelernt. Meine Erkenntnisse in drei Akten.

Erster Akt: Die Bewerbung

Angefangen hatte das Ganze, wie ihr im zugehörigen Bewerbungsblogbeitrag nachlesen könnt, auf dem Sommer-Tollwood 2017, wo mich eine liebe Freundin darauf brachte, auf eine der Bühnen zu singen und zu spielen. So also habe ich mich früh um die richtigen Kontakte gekümmert, bin ins „Studio“ gegangen, um meine aktuellen Songs einzuspielen, habe rechtzeitig den Bewerbungs-Blogpostlink an die zuständige Person verschickt – also alles prima. Und dann kam relativ schnell die Absage.

Zweiter Akt: Die Absage

Ich dachte ja zuerst, das würde mich zutiefst schmerzen und für drei Tage außer Gefecht setzen (na ja, vielleicht nicht ganz so dramatisch). Aber nix da, ich habe es so gut es ging akzeptiert, und noch am selben Tag eine Kneipe bei mir in der Nähe angeschrieben, ob es dort Auftrittsmöglichkeiten gibt. Und ein Cousin bekam ebenfalls Post von mir. Der hat nämlich eine eigene Band. Denn eins weiß ich dank der Absage: Ich will und werde weiterhin auftreten, wenn es sich ergibt. Alles andere habe ich ohnehin nicht in der Hand. Außer meiner eigenen Sanges- und Spielkunst.

Dritter Akt: Die Lehren daraus

Denn als einen der Gründe für die Tollwood-Absage nannte die Verantwortliche meine nicht ausreichend ausgebildete und „nicht tragende“ Stimme. Was immer das auch bedeutet, schließlich tritt man da ja nicht ohne Verstärker und anderem Equipment auf. Aber sei’s drum. Ich weiß, was ich kann, kenne das Feedback anderer, das meiner Gesanglehrerin. Alles ist gut.

Aber ich weiß auch: Es geht immer besser. Und es gibt ein Tollwood 2019. Und so werde ich weiter spielen und weiter singen und weiter üben. Und wenn es dann sein soll, wird sich die Gelegenheit noch ergeben. Und außerdem gibt es ja noch andere Möglichkeiten des Auftritts. So wie zum Beispiel am 6. März. Da spiele ich in Murnau im Rahmen eines Open Stage-Events. Und vielleicht ja auch bald in der Kneipe bei mir ums Eck…

 

Micha beim Singen und Spielen

Meine Blogbewerbung für das Tollwood-Sommerfestival 2018

Letzten Sommer war’s, da saß ich bei bestem Wetter mit einer lieben Freundin am Andechser Bierzelt des Tollwood-Sommerfestivals, und wir lauschten dem sehr guten Singer-Songwriter-Duo, das dort gerade die Leute unterhielt.

Auf einmal meinte Sigrid: „Mensch, weißte was, nächstes Jahr stehst du da oben und gibst deine Stücke zum Besten!“ Ja, ich weiß, sie mag es, wie ich Cover-Songs interpretiere, aber zunächst war ich mir nicht ganz so sicher, ob sie es wirklich ernst meinte. Aber je länger ich darüber nachdachte, desto besser gefiel mir der Gedanke. Denn ich wusste: Sie meint es ernst. Und ich auch!

Denn ich finde es schön, ab und an vor Leuten zu spielen, und aufs Tollwood gehe ich ebenfalls schon eine ganze Weile. Und was gibt es Schöneres, als an einem lauen Sommerabend oder warmen Nachmittag Menschen mit seinen Lieblingsliedern die Zeit zu vertreiben. Und wenn der Vortrag auch noch gefällt, ist das Glück des Musikers perfekt, oder?!

So also reifte mein Entschluss, auf dem Sommer-Tollwood 2018 mit einer schönen Auswahl an Cover-Songs auf der Bühne am Andechser Zelt (oder gerne auch anderswo) zu spielen und zu singen. Dafür habe ich mich in mein Homerecording-Studio verzogen und fünf meiner aktuellen Lieblings-Coversongs aufgenommen. Auf dass das Tollwood-Bewerbungsteam beschließt: „Ja, den lassen wir bei uns spielen.“

Wenn dem so kommt, sehen wir uns im Sommer auf dem Tollwood. Ich auf der Bühne und ihr im Biergarten, meinem Vortrag zuhörend. Drückt mir dir die Daumen, dass es gelinge!

Ach ja: Ich möchte meinem lieben Freund Alex ganz herzlich für die technische Unterstützung danken! Ohne dich hätte ich das so nicht geschafft, my dearest friend…

Fields of Gold (Sting-Cover)

Es geht weiter auf meinem Musik-Blog: Neue Songs und eine Ankündigung

Ruhig war es hier. Zu lange ruhig. Aber das wird sich ab sofort wieder ändern. Denn es ist ja schließlich nicht so, dass musikalisch nichts passiert wäre im meinem Leben. Im Gegenteil.

So habe ich seit dem letzten Eintrag hier viele neue schöne Lieder einstudiert, die ich gerade sukzessive aufnehmen will, und das aus gutem Grund (dazu am Ende des Beitrags mehr). Auch mit meinem Gesangsunterricht ging und geht es seitdem gut weiter. So treffe mich regelmäßig mit Julia, und diese Gesangsstunden sind so hilfreich. Nicht nur, weil sie mich lehrt, wie ich besser singe, sondern weil sie mir auch hilft, meine Musikstücke besser zu interpretieren. Damit sie noch ein bisschen besser und schöner klingen.

Neue Covers-Songs für einen musikalischen Plan

Beispiele gefällig? Nun, ich beschäftige mich schon seit geraumer Zeit intensiv mit „Believer“ von den Imagine Dragons, die ich nicht kannte bis zu dem Zeitpunkt, als meine Tochter mich darauf aufmerksam machte. Mittlerweile liebe ich diesen Song sehr, weil ich unter anderem darin Teile meiner eigenen Biografie entdeckt habe.

Besonders angetan bin ich von dieser akustischen Unplugged-Version, die mir als Vorbild dient. Wobei ich den Song noch etwas interpretiere als die Imagine Dragons. Doch davon könnt ihr euch schon ganz bald selbst ein Bild machen.

Ein weiteres Stück, das ich aktuell einstudiere, hat einen ziemlich traurigen Hintergrund: So verstarb erst kürzlich völlig unerwartet die Frontfrau der Cranberries, Dolores O’Riordan, im Alter von nur 46 Jahren. In diesem Kontext stieß ich zwangsläufig auf den Smashit der Cranberries, „Zombie“. Dieses Stück gegen Gewalt habe ich sogleich in mein Repertoire aufgenommen und werde es ebenfalls demnächst aufnehmen.

Auch auf meiner Lieblingssongliste steht „Fields of Gold“ von Sting, der mich mittlerweile mein halbes Leben begleitet. Auch hiervon wird es bald eine Cover-Version auf meinem Soundcloud-Kanal zu hören geben.

Tollwood 2018 – hoffentlich mit mir auf der Bühne!

Und warum erzähle und plane ich das alles? Nun, das hat einen speziellen Grund: Ich möchte mich mit diesen und ein, zwei weiteren Stücken für das Tollwood-Sommerfestival bewerben, um dort auf eine der Freilichtbühnen spielen und singen zu dürfen. Das ist mein aktueller Plan, und dafür tue ich gerade eine ganze Menge.

Daher meine Bitte an euch: Drückt mir so gut es geht die Daumen, dass meine Bewerbung erfolgreich sein wird und ich im Sommer im Münchner Olympiapark auftreten darf. Ihr seid auch alle herzlich eingeladen…

Videotalk: Reinard Mey, was für ein wunderbarer Mensch

Vor ein paar Minuten habe ich diesen Ausschnitt einer Talkshow des NDR entdeckt. Darin gewährt Reinhard Mey zahlreiche Einblicke in sein Leben, in seine Liebe zu seiner Frau Hella und wie seine Lieder entstehen. Dabei ist mir wieder einmal aufgefallen, welch wunderbarer Mensch Reinhard Mey zu sein scheint. Ich sage bewusst „zu sein scheint“, denn wir kennen ja von einem öffentlichen Menschen wie Mey nur die Fassade und nicht sein wahres Ich.

Wobei, Reinhard Mey begleitet mich schon so lange, dass ich zumindest eine Idee davon habe, wie er als Mensch wohl ist, wie er wohl tickt und was ihn wohl jeden Tag antreibt. Denn mit jedem Lied, dass er schreibt (und das sind mittlerweile sehr, sehr viele), gibt er ja einen Teil von sich preis. Und wie er in diesem gut 16 Minuten langen Gespräch mit Giovanni di Lorenzo sagt, haben sich alle seine Lieder genau so zugetragen. Na ja, oder eben fast.

Reinhard Mey begleitet mich fast mein ganzes Leben

Ich habe Reinhard Mey sehr lange sehr regelmäßig gespielt und gesungen, und es war mir immer ein großes Fest. Denn seine Texte sind voller Klugheit, seine Melodien voller Schönheit, dass ich stets Raum und Zeit vergessen habe. Mey hat mich auch oft inspiriert zu eigenen Liedern, die heute allerdings weniger geworden sind. Weil sich meine Musik verändert hat und Reinhard Mey nicht mehr zu den Musikern und Liedermachern zählt, die ich noch regelmäßig höre.

Das sind heute eher Konstantin Wecker oder Hannes Weder, aber auch Vertreter der neuen Generation wie Phillip Poisel oder Gregor Meyle. Und doch wird Mey immer einen Platz in meinem Herzen haben, dafür begleitet er mich schon zu lange. Und das völlig zurecht. Danke dafür, lieber Reinhard!

Micha mit Taylor

So bereite ich mich auf öffentliche Auftritte vor

Es ist schon eine ganze Weile her, da habe ich einen Beitrag auf meiner Webseite verfasst, der davon handelt, wie man eine Bühne erklimmt, um seine Angst wegzusingen und wegzuspielen. Davon soll heute zwar nicht die Rede sein, aber das Thema ist doch damit verwoben: Wie bereite ich mich auf einen Auftritt bestmöglich vor, damit ich erst gar keine Angst vor demselben habe.

Zunächst einmal möchte ich konstatieren, dass meine Angst vor dem Tag X mittlerweile deutlich kleiner ist als sie es schon einmal war. Das hat natürlich eine ganze Menge mit Routine zu tun, aber auch mit einer gewissen Sicherheit, die mit dem täglichen Üben und besser Werden einher geht. Daher kann ich jedem, der den Schritt in Richtung Bühne anstrebt, nur den guten Rat geben:

„Bereite dich optimal auf deinen Auftritt vor!“

In meinem Fall betrifft das vor allem die Textsicherheit, die ich mir während der letzten Monate angeeignet habe. Für mich ist es nämlich ungemein wichtig, den Liedtext zu hundert Prozent zu beherrschen, damit ich mich nicht vorher schon damit beschäftige, ob ich die ein oder andere Liedstelle vergessen könnte. Denn was mich bis heute noch umtreibt, ist der berühmt-berüchtigte „Hänger“, also das Vergessen einer Zeile oder gar einer ganzen Strophe. Ein Albtraum, wohl nicht nur für mich.

Ein Gitarrist sollte sein Equipment immer vollständig dabei haben

Zu der optimalen Vorbereitung zählen aber auch noch andere Dinge wie zum Beispiel die Besaitung der Gitarre, das Vorhanden sein des Gitarrenequipments, das Mitführen einer Wasserflasche und einiges mehr.

gitarrenssaiten-vomn-elixirBesaitung der Gitarre: Nichts ist schlimmer als ein Saitensatz, dem man den Fingerschweiß beim ersten Ton anhört. Daher sollte die Gitarre möglichst frische Saiten aufweisen. Wer übrigens nicht gerne permanent Saiten wechselt – so wie ich – dem seien Elixir-Saiten empfohlen, die mit einer speziellen Ummantelung versehen sind. Damit halten diese Saiten Schweiß und sonstige Ablagerungen länger stand.

Vollständiges Gitarrenzubehör: Ich habe es schon selbst erlebt, dass ein Musikerkollege kurz vor seinem Auftritt zu mir kam und mich um ein Stimmgerät bat. Das sollte natürlich möglichst nicht passieren, denn damit erzeugt man nur selber unnötigen Stress.

Wasserflasche: Nichts ist schlimmer als ein trockener Hals während des Auftritts. Daher sollte man stets ein Flasche stilles Wasser dabei haben, am besten lauwarm, das schont gleichzeitig die Stimmbänder. Toll ist in diesem Zusammenhang auch Ingwertee, der ist vor allem für bereits leicht gereizte Stimmbänder Gold wert!

Mehr Tipps für entspannte Auftritte: Pünktlichkeit, Freunde und mehr

„Sei pünktlich!“

Ebenfalls ein guter Tipp, wenn man sicher stellen will, dass der Auftritt ein guter wird. Denn nichts versetzt einen mehr in Aufregung und Hektik als die Angst, zu spät bei der Veranstaltung zu sein. Daher fahre ich vor Auftritten lieber ein wenig eher los, selbst auf die Gefahr hin, viel zu früh dort zu sein.

„Lade ein paar Freunde ein!“

Das ist sicherlich von Mensch zu Mensch verschieden, aber wenn liebe Freunde oder Familienangehörige auf dem Event zugegen sind, kann es nur ein toller Abend werden. Denn die Gewissheit zu haben, da im Publikum sitzt jemand, der es gut mit dir meint, schafft Sicherheit und nimmt zumindest mir ein wenig die Angst, dass mein Vortrag das Publikum nicht erreicht.

„Sprich mit dem Publikum!“

Apropos: Ich höre immer wieder, dass ich das Publikum erreiche. Was wohl damit zu tun hat, dass ich kleine Geschichten zu den Liedern herum erzähle. Und das ist gar nicht so schwer. Wann wurde das Lied geschrieben (falls ihr wie ich Cover singt)? Warum hat der Musiker den Song verfasst? Was verbindet ihr damit? Warum habt ihr euch ausgerechnet für dieses Lied entschieden? Daraus lässt sich sehr schön eine kurze Einleitung „bauen“, mit der ihr jedes Stück ankündigt, das ihr als nächstes performt.

„Genieße den Auftritt“

Dieser letzte Tipp ist wohl der wichtigste und am schwersten umzusetzende zugleich. Zumindest, wenn man wie ich den perfekten Auftritt hinlegen will (den es meines Erachtens nicht gibt). Doch genau darin besteht die Kunst und das Geheimnis einer guten Performance: Wenn man seinen eigenen Gesang und sein Gitarrenspiel vollständig genießen kann, überträgt sich das auf die Musik, die ertönt. Womit man wiederum das Publikum erreicht, weil es spürt, wie sehr man seine eigene Musik mag. Und in diesem Moment wird der eigene Auftritt: authentisch. Versprochen!