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#28DoB: Meine Tollwood-Bewerbung – ein Lehrstück in drei Akten

Tag 3 der #28DaysofBlogging wollte ich eigentlich überschreiben mit „Warten auf die Zusage für Tollwood 2018“. Tja, daraus wird leider nix, da die Warterei ein schnelles Ende gefunden hat. Um es kurz zu machen: Ich werde dort im Sommer leider nicht spielen! Aber: Ich habe eine ganze Menge daraus gelernt. Meine Erkenntnisse in drei Akten.

Erster Akt: Die Bewerbung

Angefangen hatte das Ganze, wie ihr im zugehörigen Bewerbungsblogbeitrag nachlesen könnt, auf dem Sommer-Tollwood 2017, wo mich eine liebe Freundin darauf brachte, auf eine der Bühnen zu singen und zu spielen. So also habe ich mich früh um die richtigen Kontakte gekümmert, bin ins „Studio“ gegangen, um meine aktuellen Songs einzuspielen, habe rechtzeitig den Bewerbungs-Blogpostlink an die zuständige Person verschickt – also alles prima. Und dann kam relativ schnell die Absage.

Zweiter Akt: Die Absage

Ich dachte ja zuerst, das würde mich zutiefst schmerzen und für drei Tage außer Gefecht setzen (na ja, vielleicht nicht ganz so dramatisch). Aber nix da, ich habe es so gut es ging akzeptiert, und noch am selben Tag eine Kneipe bei mir in der Nähe angeschrieben, ob es dort Auftrittsmöglichkeiten gibt. Und ein Cousin bekam ebenfalls Post von mir. Der hat nämlich eine eigene Band. Denn eins weiß ich dank der Absage: Ich will und werde weiterhin auftreten, wenn es sich ergibt. Alles andere habe ich ohnehin nicht in der Hand. Außer meiner eigenen Sanges- und Spielkunst.

Dritter Akt: Die Lehren daraus

Denn als einen der Gründe für die Tollwood-Absage nannte die Verantwortliche meine nicht ausreichend ausgebildete und „nicht tragende“ Stimme. Was immer das auch bedeutet, schließlich tritt man da ja nicht ohne Verstärker und anderem Equipment auf. Aber sei’s drum. Ich weiß, was ich kann, kenne das Feedback anderer, das meiner Gesanglehrerin. Alles ist gut.

Aber ich weiß auch: Es geht immer besser. Und es gibt ein Tollwood 2019. Und so werde ich weiter spielen und weiter singen und weiter üben. Und wenn es dann sein soll, wird sich die Gelegenheit noch ergeben. Und außerdem gibt es ja noch andere Möglichkeiten des Auftritts. So wie zum Beispiel am 6. März. Da spiele ich in Murnau im Rahmen eines Open Stage-Events. Und vielleicht ja auch bald in der Kneipe bei mir ums Eck…

 

Micha beim Singen und Spielen

Meine Blogbewerbung für das Tollwood-Sommerfestival 2018

Letzten Sommer war’s, da saß ich bei bestem Wetter mit einer lieben Freundin am Andechser Bierzelt des Tollwood-Sommerfestivals, und wir lauschten dem sehr guten Singer-Songwriter-Duo, das dort gerade die Leute unterhielt.

Auf einmal meinte Sigrid: „Mensch, weißte was, nächstes Jahr stehst du da oben und gibst deine Stücke zum Besten!“ Ja, ich weiß, sie mag es, wie ich Cover-Songs interpretiere, aber zunächst war ich mir nicht ganz so sicher, ob sie es wirklich ernst meinte. Aber je länger ich darüber nachdachte, desto besser gefiel mir der Gedanke. Denn ich wusste: Sie meint es ernst. Und ich auch!

Denn ich finde es schön, ab und an vor Leuten zu spielen, und aufs Tollwood gehe ich ebenfalls schon eine ganze Weile. Und was gibt es Schöneres, als an einem lauen Sommerabend oder warmen Nachmittag Menschen mit seinen Lieblingsliedern die Zeit zu vertreiben. Und wenn der Vortrag auch noch gefällt, ist das Glück des Musikers perfekt, oder?!

So also reifte mein Entschluss, auf dem Sommer-Tollwood 2018 mit einer schönen Auswahl an Cover-Songs auf der Bühne am Andechser Zelt (oder gerne auch anderswo) zu spielen und zu singen. Dafür habe ich mich in mein Homerecording-Studio verzogen und fünf meiner aktuellen Lieblings-Coversongs aufgenommen. Auf dass das Tollwood-Bewerbungsteam beschließt: „Ja, den lassen wir bei uns spielen.“

Wenn dem so kommt, sehen wir uns im Sommer auf dem Tollwood. Ich auf der Bühne und ihr im Biergarten, meinem Vortrag zuhörend. Drückt mir dir die Daumen, dass es gelinge!

Ach ja: Ich möchte meinem lieben Freund Alex ganz herzlich für die technische Unterstützung danken! Ohne dich hätte ich das so nicht geschafft, my dearest friend…

Fields of Gold (Sting-Cover)

Es geht weiter auf meinem Musik-Blog: Neue Songs und eine Ankündigung

Ruhig war es hier. Zu lange ruhig. Aber das wird sich ab sofort wieder ändern. Denn es ist ja schließlich nicht so, dass musikalisch nichts passiert wäre im meinem Leben. Im Gegenteil.

So habe ich seit dem letzten Eintrag hier viele neue schöne Lieder einstudiert, die ich gerade sukzessive aufnehmen will, und das aus gutem Grund (dazu am Ende des Beitrags mehr). Auch mit meinem Gesangsunterricht ging und geht es seitdem gut weiter. So treffe mich regelmäßig mit Julia, und diese Gesangsstunden sind so hilfreich. Nicht nur, weil sie mich lehrt, wie ich besser singe, sondern weil sie mir auch hilft, meine Musikstücke besser zu interpretieren. Damit sie noch ein bisschen besser und schöner klingen.

Neue Covers-Songs für einen musikalischen Plan

Beispiele gefällig? Nun, ich beschäftige mich schon seit geraumer Zeit intensiv mit „Believer“ von den Imagine Dragons, die ich nicht kannte bis zu dem Zeitpunkt, als meine Tochter mich darauf aufmerksam machte. Mittlerweile liebe ich diesen Song sehr, weil ich unter anderem darin Teile meiner eigenen Biografie entdeckt habe.

Besonders angetan bin ich von dieser akustischen Unplugged-Version, die mir als Vorbild dient. Wobei ich den Song noch etwas interpretiere als die Imagine Dragons. Doch davon könnt ihr euch schon ganz bald selbst ein Bild machen.

Ein weiteres Stück, das ich aktuell einstudiere, hat einen ziemlich traurigen Hintergrund: So verstarb erst kürzlich völlig unerwartet die Frontfrau der Cranberries, Dolores O’Riordan, im Alter von nur 46 Jahren. In diesem Kontext stieß ich zwangsläufig auf den Smashit der Cranberries, „Zombie“. Dieses Stück gegen Gewalt habe ich sogleich in mein Repertoire aufgenommen und werde es ebenfalls demnächst aufnehmen.

Auch auf meiner Lieblingssongliste steht „Fields of Gold“ von Sting, der mich mittlerweile mein halbes Leben begleitet. Auch hiervon wird es bald eine Cover-Version auf meinem Soundcloud-Kanal zu hören geben.

Tollwood 2018 – hoffentlich mit mir auf der Bühne!

Und warum erzähle und plane ich das alles? Nun, das hat einen speziellen Grund: Ich möchte mich mit diesen und ein, zwei weiteren Stücken für das Tollwood-Sommerfestival bewerben, um dort auf eine der Freilichtbühnen spielen und singen zu dürfen. Das ist mein aktueller Plan, und dafür tue ich gerade eine ganze Menge.

Daher meine Bitte an euch: Drückt mir so gut es geht die Daumen, dass meine Bewerbung erfolgreich sein wird und ich im Sommer im Münchner Olympiapark auftreten darf. Ihr seid auch alle herzlich eingeladen…